Boxkampfregeln! ­čîŁ Rituelle, magische ­čîŁ Magische – rituelle Gr├╝├če – Gro├čmeister – nicht der Bundesrepublik – dort alle keltischen R├Ąnge aufgel├Âst – Thomas Michael Giesen – AAZ-AAZ-AWZ-Spielzerst├Ârer zum Schutz – wei├čmagisch gesch├╝tzt – AAZ-CZ-DZ-AAZ-ZZ-LZ-SZ-TZ-VZ-OZ-AAZ-HDZ-TZ-AAZ VZ – Verarschen Zerst├Ârer – AAZ Bergisch Gladbach – An der Wallburg 3, 5. Etage – 6tes Geschoss – unrenovierte-vZ Wohnung – westliche Richtung – wei├čes Pentagramm ├╝ber der T├╝r und auf dem Balkon-┬ę

Regeln Bearbeiten

Grundregeln Bearbeiten

Bei einem Boxkampf sind nur Schl├Ąge erlaubt, die mit der geschlossenen Faust ausgef├╝hrt werden. Jegliche Benutzung eines anderen K├Ârperteils (beispielsweise des Fu├čes, der Innenhand etc.) wird nicht als Z├Ąhler anerkannt und muss vom Ringrichter als Foul gewertet werden und zur Ermahnung, zu Punktabz├╝gen oder im schlimmsten Fall zur Disqualifikation f├╝hren. Ein regul├Ąrer Schlag ist dann ausgef├╝hrt, wenn der Treffer auf der Vorderseite des Kopfes, des Halses, des gesamten Korpus bis zur imagin├Ąren G├╝rtellinie am Bauchnabel oder auf den Armen landet. Schl├Ąge unter die G├╝rtellinie sind verboten, sie gelten als Foul und f├╝hren zum Punktabzug. Au├čerdem werden Treffer auf die Arme oder auf den Handschuh von den Punktrichtern nicht als Z├Ąhler gewertet, da ein derartiger Schlag als blockiert gilt. H├Ąufig sieht man, dass sich Boxer ineinander verklammern. Dies kann verschiedene Gr├╝nde haben. Zum Beispiel muss ein Boxer, der sich in einer f├╝r ihn ung├╝nstigen Entfernung zum Gegner befindet, klammern, damit der Ringrichter die Kontrahenten trennt und sie auffordert, einen Schritt zur├╝ckzutreten, so dass wieder Distanz geschaffen wird. Meistens jedoch verschaffen sich ersch├Âpfte oder angeschlagene Boxer auf diese Weise eine Pause. Klammern stellt einen Regelversto├č dar, der aber aufgrund der H├Ąufigkeit von den Ringrichtern manchmal geduldet wird. Allerdings muss ein Ringrichter, um einen fl├╝ssigen Kampfablauf zu gew├Ąhrleisten, ab einem gewissen Grad Verwarnungen und damit Punktabz├╝ge aussprechen.

 

Boxring Bearbeiten

Der Boxring ist quadratisch und hat eine Kantenl├Ąnge von 16 bis 24 Fu├č (488 bis 732 cm). Die Kantenl├Ąnge eines Standard-Boxrings betr├Ągt 20 Fu├č (610 cm). Der Kampfbereich wird von drei oder vier Seilen umspannt, die jeweils drei bis f├╝nf Zentimeter stark sind und in den H├Âhen 40 ÔÇô 80 ÔÇô 130 Zentimeter (bei drei Seilen) oder 40 ÔÇô 75 ÔÇô 105 ÔÇô 135 Zentimeter (bei vier Seilen) h├Ąngen. Der Bodenbereich au├čerhalb der Seile muss mindestens 50 Zentimeter breit sein. Der Ringboden ist elastisch und mit einer Zeltplane bespannt. In den Ringecken befinden sich Eckpolster, von denen eines rot, eines blau und zwei wei├č sind. Das Wort ÔÇ×RingÔÇť in Boxring kommt von dem Ring/Kreis, den die Schaulustigen um die K├Ąmpfer bilden, und existiert in dieser Bedeutung im Englischen seit dem 14. Jahrhundert.

 

Amateurboxen Bearbeiten

 

US-Amateurboxer in Kalifornien, 2006

Es gibt grundlegende Unterschiede zwischen Amateur- und Profiboxsport. Die Regeln f├╝r den Amateurboxsport werden von der AIBA, dem Weltverband des Amateurboxsports festgelegt. Diese Regeln sind zugleich die Grundlage f├╝r das Boxen als olympische Disziplin. Amateur- und Profiboxsport haben unterschiedliche Regeln und sind von Technik, Ausf├╝hrung und Taktik her nur begrenzt vergleichbar. Dar├╝ber hinaus gibt es im Profibereich kleinere Unterschiede zwischen den einzelnen Verb├Ąnden.

 

Ein Kampf wird normalerweise in drei Runden von je drei Minuten L├Ąnge ausgetragen, zwischen den Runden jeweils eine Minute Pause. Es entscheidet die Anzahl der Treffer. Ein Treffer wird anerkannt, wenn mindestens drei der f├╝nf Punktrichter einen Schlag innerhalb einer Sekunde als Treffer anerkennen. Dies geschieht durch Eingabe in einen Computer. Dieser wertet die Eingaben aus und zeigt die Treffer an. Dieses System soll die Urteile nachvollziehbarer machen und Manipulationen einschr├Ąnken. Das Tragen eines Mundschutzes, Tiefschutzes (M├Ąnner), Brustschutzes (Frauen), Kopfschutzes (Frauen und Minderj├Ąhrige, bis 2013 auch M├Ąnner) und eines ├Ąrmellosen Oberteils ist bei Amateurboxk├Ąmpfen Pflicht. Das Oberteil muss sich von der Hose farblich deutlich unterscheiden, damit die G├╝rtellinie klar erkennbar ist. Bei Boxhandschuhen im Amateursport ist die erlaubte Trefferfl├Ąche wei├č markiert, um dem Kampfgericht das Erkennen regelwidriger Treffer zu erleichtern.

 

Altersklassen Bearbeiten

Neben der Einteilung in Gewichtsklassen werden die Athleten im Amateurboxen nach dem Alter unterschieden (dies ist eine Grobeinteilung, es wird nach Stichtagen und Jahren in die Klassen eingeteilt):

 

Sch├╝ler m├Ąnnlich/weiblich 10 bis 12 Jahre

Kadetten m├Ąnnlich/weiblich 13 und 14 Jahre

Junioren m├Ąnnlich/weiblich 15 und 16 Jahre

Jugend m├Ąnnlich/weiblich 17 und 18 Jahre

Elite m├Ąnnlich/weiblich 19 bis 34 Jahre

Der Altersunterschied bei Vergleichsk├Ąmpfen darf h├Âchstens zwei Jahre betragen.

 

Das H├Âchstalter, um an Olympischen Spielen sowie Welt- und Kontinentalmeisterschaften teilnehmen zu k├Ânnen, ist 34 Jahre. National betr├Ągt die Altersgrenze 36 Jahre. Wenn es keine eigenen Regeln f├╝r Frauen gibt, unterliegen Frauen denselben Bestimmungen wie Kadetten.

 

Kampfentscheidung Bearbeiten

Entscheidungen beim Amateurboxen k├Ânnen auf neun verschiedenen Arten herbeigef├╝hrt werden.[5]

 

Wertung Erkl├Ąrung

K.O. Sieg durch Niederschlag

TKO-A Sieg durch Aufgabe des Kampfes

TKO Sieg durch Abbruch des Kampfes wegen Kampf- oder Verteidigungsunf├Ąhigkeit

TKO-I Sieg durch Verletzung des Boxers

n. P. Sieg durch Punktewertung

Unentschieden Gleiche Punktzahl f├╝r beide Boxer

Disq. Sieg durch Disqualifikation des Gegners

WO Sieg durch Nichtantreten des Gegners

NC Abbruch ohne Entscheidung

Profiboxen Bearbeiten

Im Profiboxen kann die Zahl der Runden (├á drei Minuten) frei festgelegt werden, bewegt sich aber ├╝blicherweise zwischen vier und zw├Âlf. Drei Kampfrichter bewerten unabh├Ąngig voneinander nach jeder einzelnen Runde, welcher Boxer in der Runde st├Ąrker gek├Ąmpft hat. Es ist auch m├Âglich, dass nur der Ringrichter den Kampf bewertet, z. B. wenn einer von den zwei Boxern K. o. geschlagen wurde. Geht der Kampf ├╝ber die volle Rundenzahl, wird durch Addition der Rundenwertungen und der Hilfspunkte der Sieger bestimmt. Punktabz├╝ge sind infolge von Tiefschl├Ągen und Verwarnungen m├Âglich.

 

Punkturteil Bearbeiten

Ten-Point-Must-System

Das ÔÇ×Ten-Point-Must-SystemÔÇť ist die heute ├╝bliche Art der Notation einer Punktentscheidung im Profiboxen. Dabei bekommt der Sieger der Runde zehn Punkte, der Verlierer in der Regel neun, bei einem erlittenen Niederschlag in aller Regel acht, bei zwei erlittenen Niederschl├Ągen sieben. Falls eine Runde unentschieden gewertet wird, erhalten beide Boxer zehn Punkte. Verwarnungen werden erst nach Ende des Kampfes vom Punktekonto abgezogen.

Gewinnt beispielsweise ein Boxer bei einem Zehnrunder alle Runden und gibt es keinen Niederschlag und keine Verwarnung, lautet das Urteil 100-90.

 

Wof├╝r bekommt ein Boxer eine Runde?

Der Wertungsrichter Tom Kaczmarek erl├Ąutert im ÔÇ×International Boxing DigestÔÇť vom Januar 1999 das Bewerten und verweist auf die Faktoren:

Klare Treffer ÔÇô bei weitem der wichtigste Ma├čstab. Das Problem hierbei ist, dass es nicht nur um die Anzahl der Treffer geht, sondern auch um die Qualit├Ąt: hinterl├Ąsst ein Treffer eindeutig Schlagwirkung, bringt dies dem schlagenden Boxer fast immer die Runde.

Effektive Aggressivit├Ąt ÔÇô dazu geh├Ârt auch Aktivit├Ąt. Wenn beide Boxer keine klaren Treffer landen, gewinnt der aktivere Boxer die Runde.

Ring Generalship ÔÇô schwer ├╝bersetzbarer amerikanischer Ausdruck, ÔÇ×├ťberlegenheit im Ring/RingbeherrschungÔÇť (boxerische F├Ąhigkeiten, Cleverness, Ringstrategie)

Verteidigung

Extrapunkte

Extrapunkte (bzw. strenggenommen Punktabz├╝ge des Gegners nach Ten-Point-Must-System, s. o.) gibt es

bei fast allen Niederschl├Ągen: Erkennt der Ringrichter auf regul├Ąren Niederschlag und z├Ąhlt den betreffenden Boxer an, erh├Ąlt der schlagende Boxer nicht nur die Runde (10 zu 9), sondern einen Extrapunkt (10 zu 8), ÔÇô au├čer der niedergeschlagene Boxer h├Ątte die Runde klar gewonnen, so dass man nur auf 10 zu 9 f├╝r den niederschlagenden Boxer wertet. Dieser gewinnt die Runde also in jedem Fall, es fragt sich nur, ob mit einem oder zwei Punkten. Weitere Niederschl├Ąge sorgen f├╝r weitere Punkte.

Verwarnungen: Begeht ein Boxer wiederholt ein kleineres Foul (Tiefschlag, Klammern, unerlaubter Kopfeinsatz) oder ein schwereres Foul, das aber noch nicht zur sofortigen Disqualifikation f├╝hrt (Ermessen des Ringrichters), k├Ânnen ihm ein oder zwei Punkte abgezogen werden. Dies entscheidet der Ringrichter, der das eindeutig den Punktrichtern anzeigen muss.

Varianten der Punktwertung

Wertung Erkl├Ąrung

Unanimous Decision (UD) Einstimmige Entscheidung: Ein Boxer wird von allen drei Wertungsrichtern nach Addition der Punktzahlen vorne gesehen.

Split Decision (SD) Geteilte Entscheidung: Ein Boxer wird von zwei Wertungsrichtern nach Addition der Punktzahlen vorne gesehen, sein Gegner hat jedoch vom dritten Juror die Mehrzahl der Punkte erhalten.

Majority Decision (MD) Mehrheitsentscheidung: Ein Boxer wird von zwei Wertungsrichtern nach Addition der Punktzahlen vorne gesehen, der dritte Punktrichter wertet den Kampf unentschieden.

Draw (D) / Split Draw / Majority Draw Unentschieden: Mindestens zwei Punktrichter haben f├╝r beide Boxer die jeweils gleiche Punktzahl notiert.

Es ist auch ein Unentschieden, falls nur ein Punktrichter unentschieden gewertet hat und gleichzeitig die beiden anderen Richter den jeweils anderen Boxer als Sieger gesehen haben (Split Draw).

 

Wenn zwei Punktrichter f├╝r unentschieden stimmen, der dritte Punktrichter allerdings zugunsten eines Boxers entscheidet, nennt es sich Majority Draw.

 

Konsequenz dieser Regelungen zur Punktvergabe ist, dass die dritte Wertung irrelevant wird, falls zwei Punktrichter mit dem gleichen Ergebnis werten.

 

Kampfabbruch Bearbeiten

 

Knockout und Abbruch des Kampfes

Wenn einer der beiden Boxer nach einem Niederschlag in einem vorbestimmten Zeitraum (10 Sekunden) nicht aufzustehen vermag, ist der Kampf durch Knockout (K.o.) entschieden. Ein K. o. ist nicht nur nach einem starken Kopftreffer, sondern auch bei einem starken Lebertreffer m├Âglich. Wenn der Kampf abgebrochen wird oder einer der Kampfteilnehmer aufgibt, ist der Kampf durch technischen Knockout (TKO) entschieden. Eine Disqualifikation (s. u.) gilt nicht als TKO. Wird der Kampf nicht vorzeitig entschieden, wird nach Ende des Kampfes die Punktwertung der drei Punktrichter ausgewertet.

 

Disqualifiziert wird bei

 

als ÔÇ×absichtlichÔÇť angesehenem Kopfsto├č,

grober Unsportlichkeit, zum Beispiel Bei├čen, Treten, Schubsen, exzessivem Klammern, Umwerfen des Gegners, Herunterdr├╝cken des Gegners, Aufst├╝tzen auf den Gegner, Schlagen mit dem Ellenbogen, Dr├╝cken mit dem Ellenbogen, Schlagen auf den Hinterkopf, Schlagen auf das Genick, Einklemmen des gegnerischen Armes, Festhalten des gegnerischen Kopfes, Schlagen und den Gegner dabei in den Schlag hineinrei├čen, vollst├Ąndig passiver Kampfhaltung z. B. mit Doppeldeckung, Schleudern des Gegners in der Umklammerung,

Nachschlagen, das als eindeutig absichtlich eingesch├Ątzt wird und Schlagwirkung hinterl├Ąsst,

wiederholten Tiefschl├Ągen. Bei erstmaligem Tiefschlag wurde nur vor Anwendung des Tiefschutzes disqualifiziert,

wiederholtem Ausspucken des Mundschutzes,

Betreten des Rings durch einen Sekundanten vor Rundenende, auch versehentlich.

Regelunterschiede im Profiboxen Bearbeiten

Die Regeln sind international nahezu identisch, nur in Kleinigkeiten wird unterschieden.

 

So gibt es in den USA nicht ├╝berall das Anz├Ąhlen im Stehen (Standing Eight Count), das in Europa ├╝blich ist.

Es gibt in der Regel in Titelk├Ąmpfen keine ÔÇ×Three Knockdown RuleÔÇť, nach der ein Boxer, der w├Ąhrend einer Runde dreimal am Boden ist, automatisch durch KO verloren hat.

Andere strittige Punkte:

 

Kann nur der Ringrichter den Kampf stoppen oder auch der Ringarzt?

Kann ein Rundengong das Anz├Ąhlen eines Boxers verhindern?

Wird bei einer nicht durch einen Schlag entstandenen Verletzung in den ersten vier Runden der Kampf als ÔÇ×Technisches UnentschiedenÔÇť, gar nicht gewertet oder werden die Punktzettel ausgez├Ąhlt?

Siehe auch: Queensberry-Regeln

Notation von Profibilanzen Bearbeiten

Bei den Profis werden Bilanzen (Kampfrekord ist eine Fehl├╝bersetzung des englischen Ausdrucks fight record) mit Siege-Niederlagen-Unentschieden verbucht: 13ÔÇô4ÔÇô2(11KO) bedeutet 13 Siege, davon 11 vorzeitige, 4 Niederlagen, 2 Unentschieden.

 

Endet ein Kampf ohne Wertung (ÔÇ×No ContestÔÇť), zum Beispiel nach positiven Dopingproben, wird dies extra erw├Ąhnt, also 13-4-2-1(11KO). In Klammern stehen dahinter die Siege durch Knockout im weitesten Sinn. In englischsprachigen ├ťbertragungen werden die K.o.-Siege oft mit dem Verweis ÔÇťInsideÔÇŁ kenntlich gemacht; K.o.-Niederlagen werden nicht extra in der Bilanz aufgelistet